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Es sind einzelne Worte die sich mir aufdrängen,
mich nötigen sie aus der Anonymität herauszugreifen und sie in einen neuen
Kontext, in eine andere Umgebung zu setzen. In der Gestaltung, in der
Verlangsamung durch die malende Hand kann ich den Inhalt verdichten. Der
spielerische Umgang mit dem vorhandenen Material ermöglicht mir einen neuen
Erfahrungsprozess mit Sprache.
Meine Arbeiten möchten sich dem buchstabengetreuen lesen entziehen. Die
Schrift-Blätter wollen als optische Erfahrung aufgenommen werden. Sie
fordern den Betrachter auf sich ihnen zuzugesellen. Sie möchten ihn zum
Teilnehmen bewegen. Er soll sich seine eigene geheime Geschichte
erschliessen. Worte ins Licht gestellt - hinter jedem findet sich ein
anderes, viele andere.
Das WORT - seine Kraft liegt in der Konzentration. Typografie und Farbe
unterstützen sich. Das Spiel der Farben und Formen weckt Assoziationen,
Gefühle tauchen auf, Fantasien und Träume nehmen Gestalt an, loten in eine
verborgene Welt, die anzieht, ängstigt und lockt.
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aus Ausstellungskatalog (2001): Lines that go
for a walk
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